Hindernis im Funkweg
Große wassergefüllte Behälter können WLAN deutlich abschwächen. Stehen Router, Aquarium und Endgerät in einer Linie, hilft häufig bereits eine seitlich oder höher versetzte Position.
Praktische Gegenprobe
- Endgerät am Problemort fest lassen.
- Router oder Access Point seitlich beziehungsweise höher versetzen.
- Durchsatz und Stabilität vor und nach der Änderung vergleichen.
- Wenn möglich einen alternativen Funkweg oder kabelgebundenen Access Point nutzen.
Nicht nur das Aquarium prüfen
Metall, Spiegel, Fußbodenheizung, massive Wände und elektrische Störer können gleichzeitig wirken. Ein einzelner Messwert beweist die Ursache nicht.
Warum Wasser Funk dämpft
Wasser absorbiert elektromagnetische Energie; ein großes Aquarium liegt deshalb ungünstig direkt zwischen Router und Endgerät. Zusätzlich können Metallrahmen, Technikschrank und feuchte Wände den Funkweg verschlechtern. Die Wirkung hängt von Frequenz, Größe, Abstand und Geometrie ab und lässt sich nicht mit einem pauschalen Meterwert angeben.
Praktischer Gegencheck
- Signal und Datenrate an derselben Stelle ohne Standortänderung des Endgeräts messen.
- Router oder Access Point seitlich beziehungsweise höher versetzen, sodass die direkte Linie nicht durch das Becken führt.
- 2,4 und 5 GHz getrennt vergleichen; 2,4 GHz reicht oft weiter, ist aber stärker belegt.
- Bei dauerhaft ungünstigem Grundriss einen per LAN angebundenen Access Point nutzen.
Ein Repeater unmittelbar hinter dem Aquarium wiederholt nur ein bereits geschwächtes Signal.