Glasfaser-Steckverbinder
LC bezeichnet die kompakte Steckerbauform. Fasertyp, UPC- oder APC-Schliff und Simplex- oder Duplex-Ausführung sind davon getrennte Merkmale und müssen zur Schnittstelle passen.
Woran LC erkennbar ist
LC nutzt eine kleine Ferrule und eine rastende Bauform. Er kommt häufig an SFP-Modulen, Patchfeldern und aktiver Netztechnik vor. Ein LC-Stecker kann je nach Produkt als UPC oder APC und für Singlemode oder Multimode ausgeführt sein.
Nicht nur nach Farbe kaufen
- Gerätebuchse und Steckerbauform prüfen.
- APC und UPC nicht direkt zusammenstecken.
- Fasertyp und Transceiver-Spezifikation abgleichen.
- Staubschutz erst unmittelbar vor der Verbindung entfernen.
Nicht in Faserenden schauen und aktive FTTH-Stecker nicht eigenmächtig reinigen oder umbauen.
Bauform und Einsatz
LC ist ein kompakter Steckverbinder mit 1,25-Millimeter-Ferrule. Er wird einzeln oder als Duplex-Paar eingesetzt und spart gegenüber größeren Bauformen Platz in Verteilern und aktiven Geräten. Die Bezeichnung LC beschreibt jedoch nur die Bauform: Schliff, Faserart und Kupplung müssen zusätzlich passen.
Ein LC-Stecker kann als UPC- oder APC-Variante ausgeführt sein. Farben sind ein hilfreicher Hinweis, aber keine vollständige Spezifikation. Für eine Verbindung müssen Steckertyp, Politur, Singlemode oder Multimode sowie die vorgesehene optische Schnittstelle übereinstimmen.
Fehler vermeiden
Staub auf der kleinen Stirnfläche kann bereits deutliche Zusatzdämpfung verursachen. Deshalb Schutzkappen, geeignete Inspektions- und Reinigungsverfahren sowie eine dokumentierte Dämpfungsmessung verwenden. Adapter oder Patchkabel nicht allein nach mechanischer Passform auswählen.