FTTH in klaren Etappen
Ein FTTH-Anschluss entsteht in mehreren getrennten Schritten. Bestellung, Grundstücks- und Gebäudefreigabe, Tiefbau, Hauseinführung, Leitungsweg, Glasfaserdose und Aktivierung können deshalb unterschiedliche Termine haben.
Die sechs Etappen
- Verfügbarkeit, Tarif und Eigentümerzustimmung klären.
- Hausbegehung oder Leitungsweg planen und dokumentieren.
- Trasse und Hauseinführung herstellen.
- Gf-AP als Übergabepunkt im Gebäude montieren.
- Gebäudekabel bis zur Gf-TA führen; gegebenenfalls ONT anschließen.
- Router verbinden, Anschluss aktivieren und zuerst per LAN testen.
Vorher festlegen
- trockener, zugänglicher Ort für den Gf-AP
- durchgängiger Leitungsweg zur gewünschten Gf-TA
- Stromversorgung, falls ein ONT eingesetzt wird
- Ethernet-Verbindung vom ONT zum Router
- Verantwortung für Wanddurchbrüche und Leerrohre
Fotos und ein einfacher Leitungsplan vermeiden Missverständnisse zwischen Eigentümer, Anbieter und Ausbauunternehmen.
Vier getrennte Meilensteine
- Bestellung: Tarif, Adresse und Eigentümerzustimmung sind erfasst.
- Bau: Trasse, Hauseinführung und Hausübergabepunkt werden hergestellt.
- Inhouse: Leitungsweg bis Gf-TA sowie gegebenenfalls ONT und Router werden vorbereitet.
- Aktivierung: Endgerät wird registriert, Dienstprofil geschaltet und Anschluss getestet.
Eine erledigte Bauphase bedeutet daher noch nicht automatisch, dass der Internetdienst aktiv ist.
Abnahme dokumentieren
Standorte von Gf-AP, Gf-TA und ONT, sichtbare Kabelwege, Netzteil, Gerätekennungen und Messergebnis fotografisch beziehungsweise im Protokoll festhalten. Bei Verzögerungen immer den fehlenden Meilenstein und die zuständige Stelle benennen lassen. So wird aus einem unklaren „noch nicht fertig“ ein prüfbarer nächster Schritt.