WLAN-Kanäle im Mehrfamilienhaus sinnvoll wählen

Dichte Funkumgebung

Viele Nachbarnetze bedeuten nicht automatisch eine Störung. Band, Kanalbreite, Signalpegel und Auslastung müssen gemeinsam betrachtet werden.

Erst messen, dann umstellen

  1. Am tatsächlichen Nutzungsort Signal und Nachbarnetze prüfen.
  2. 2,4- und 5-GHz-Band getrennt bewerten.
  3. Automatische Kanalwahl zunächst beobachten.
  4. Nur bei reproduzierbaren Problemen einen festen Kanal testen.
  5. Nach jeder Änderung an mehreren Orten erneut messen.

Die Bänder praktisch einordnen

Band Stärke Typischer Einsatz
2,4 GHz größere Reichweite, stärker belegt IoT und weiter entfernte Geräte
5 GHz mehr Kapazität, geringere Reichweite Notebook, TV und schnelle Geräte
6 GHz zusätzliches Spektrum, kurze Reichweite kompatible Geräte in Routernähe

Häufige Fehloptimierungen

  • maximale Kanalbreite trotz dichter Nachbarschaft
  • ständiger manueller Kanalwechsel ohne Vergleichsmessung
  • alle Geräte ins reichweitenstärkere 2,4-GHz-Band zwingen
  • schlechten Routerstandort mit Kanaleinstellungen kompensieren

Kostenloser Hebel zuerst: Router frei und zentral platzieren. Erst danach zusätzliche Hardware erwägen.

Offizielle Grundlagen

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