VDSL-Technik
Vectoring reduziert gegenseitige Störungen in Kupferbündeln. Supervectoring nutzt ein erweitertes VDSL2-Profil für höhere Datenraten – bei passenden Leitungen, Ports und Routern.
Der technische Unterschied
| Merkmal | Vectoring | Supervectoring |
|---|---|---|
| Typische Vermarktung | bis etwa 100 Mbit/s | bis etwa 250 Mbit/s |
| VDSL2-Profil | häufig 17a | 35b |
| Router | Vectoring-kompatibel | explizit Supervectoring/35b-fähig |
| Einfluss der Leitung | Länge, Qualität, Störer und Hausverkabelung bleiben entscheidend | |
Was für 250 Mbit/s zusammenpassen muss
- Supervectoring-Ausbau und buchbares Profil am Anschluss
- kompatibler Port und passende Leitungsbedingungen
- Routermodem mit VDSL2-Profil 35b
- saubere Endleitung ohne problematische Abzweige
- Messung per LAN statt allein über WLAN
Was Vectoring nicht verändert
Der Anschluss bleibt eine Kupferverbindung vom DSLAM über APL und TAE zum Router. Vectoring macht daraus keine Glasfaser bis ins Haus. Auch ein kompatibler Router kann eine zu lange oder gestörte Leitung nicht in voller Tarifgeschwindigkeit betreiben.
Vor einem Routerkauf erst Verfügbarkeit und Gerätekompatibilität prüfen. Ein teureres WLAN-Modell garantiert keine höhere DSL-Synchronisation.